Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Interessierte,
mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge rund um das Unternehmen Wöhrl transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.
Dienstag, 26. Januar 2016
Freitag, 15. Januar 2016
Kuriositäten
Kurioses made by Wöhrl
Kurios und höchst unverständlich für Menschen, die bei Wöhrl arbeiten.
Es handelt sich dabei um sogenannte Vorgaben, die beim Firmeneintritt zustande kommen und beim Ausscheiden der Firma wieder abgezogen werden.
Z. B. Jemand tritt am 01.01.2016 sein Arbeitsverhältnis an, erhält als erstes Gehalt eine Vorgabe für Dez. 2015, mit der Begründung, die gearbeitete Zeit und Provision könne bis zum Stichtag 01.02.2016der Gehaltsauszahlung nicht genau ermittelt werden. Diese sogenannte Vorgabe schleppt der Mitarbeiter Jahrzehnte lang mit sich herum. Warum ist es nicht möglich, dieses Phänomen schon im ersten Jahr zu verrechnen?
Hat der Mitarbeiter z.B. mehr gearbeitet als ausbezahlt worden ist, würden rein theoretisch Zinsen anfallen. Im umgekehrten Fall wäre es ähnlich. Das ist wirklich unter Kurioses abzuheften!!!!
Kurios und höchst unverständlich für Menschen, die bei Wöhrl arbeiten.
Es handelt sich dabei um sogenannte Vorgaben, die beim Firmeneintritt zustande kommen und beim Ausscheiden der Firma wieder abgezogen werden.
Z. B. Jemand tritt am 01.01.2016 sein Arbeitsverhältnis an, erhält als erstes Gehalt eine Vorgabe für Dez. 2015, mit der Begründung, die gearbeitete Zeit und Provision könne bis zum Stichtag 01.02.2016der Gehaltsauszahlung nicht genau ermittelt werden. Diese sogenannte Vorgabe schleppt der Mitarbeiter Jahrzehnte lang mit sich herum. Warum ist es nicht möglich, dieses Phänomen schon im ersten Jahr zu verrechnen?
Hat der Mitarbeiter z.B. mehr gearbeitet als ausbezahlt worden ist, würden rein theoretisch Zinsen anfallen. Im umgekehrten Fall wäre es ähnlich. Das ist wirklich unter Kurioses abzuheften!!!!
Montag, 11. Januar 2016
Das schaffen wir doch auch!
Tarif für Primark!
Die Kolleginnen und Kollegen von Primark haben es geschafft!
Ein Unternehmen wie die Wöhrl AG, das sich familiär und sozial engagiert präsentiert, will ihren Mitarbeitern die minimalen Arbeitsbedingungen, die ein Tarifvertrag vorgibt, nicht geben! Wöhrl steht so mit seiner Mitarbeiterwertschätzung weit abgeschlagen hinter etlichen Unternehmen, die ein weitaus schlechteres Image pflegen - jetzt sogar hinter Primark!
Primark hat eine Handvoll deutscher Filialen und die wenigen Kollegen dort konnten sich den Tarifvertrag erkämpfen!
Das schaffen wir doch wohl auch! Wir sind viel mehr!
Freitag, 8. Januar 2016
Minimale Personalbesetzung und ihre Folgen-Kollegen werden rücksichtslos verbrannt
Ticker+++Burnout+++ Ticker+++
Seid Ihr auch schon soweit?
Es musste ja mal soweit kommen. Es ist ein ganz normaler Tag wie jeder andere: Rabattaktion, viele Kunden, wenig Mitarbeiter auf der Fläche. Umsatz, Umsatz, Umsatz. Die zweite Schicht kommt. Tag für Tag Stress. Du bist nur noch im Dauerstress. Im Verkaufsraum herrscht Dauerbeschallung. Die Schaufenster sind zugepflastert mit Rabattschilder. Grelles Licht. Ein Gewusel von Kunden und Mitarbeitern. Den ganzen Tag geht das so, und das schon seit Monaten. Manche sind sehr gereizt. Sprech mich bloß nicht an. Lass mich einfach arbeiten und nix weiter. Der Sorgenschwamm wächst, ob privat oder geschäftlich. Druck von oben. Das schafft ihr schon. Es hustet und schnieft.
Man bekommt rote Flecken, Verspannungen, der Körper setzt Signale. Ach komm noch ein bisschen. Bald ist es vorbei.
Rums,
aus
vorbei
Ich geh heim, ich kann nicht mehr.....
Es wird still. Schnell jemand her. .... ist heim gegangen. Wieso Warum Weshalb? Sie ist doch erst 1 Stunde da.
Ja sie ist weg, zum Arzt. Sie kommt heut nicht mehr.
Sie hat es aus dem Konzept geworfen. Burnout, sag ich. Klarer Burnout. Das beste was sie machen kann, zu Hause bleiben. Arzt, sich Hilfe holen. Hoffentlich ist sie so stark. Typische Überlastungssituation bei solchem Dauerstress. Hoffentlich hat sie nicht noch Fehler gemacht. Dann nämlich drohen ihr vielleicht noch arbeitsrechtliche Konsequenten (Abmahnung, Kündigung, Schadenersatz). Ja so geht das. Man lässt Mitarbeiter bis zum Umfallen arbeiten und kündigt dann vielleicht. Soweit kann Burnout gehen.
Also passt auf. Lasst Euch nicht in den Wahnsinn treiben.
Wann die Mitarbeiterin wieder kommt? Keine Ahnung, sie ist erstmal ein paar Wochen krank geschrieben.
Seid Ihr auch schon soweit?
Es musste ja mal soweit kommen. Es ist ein ganz normaler Tag wie jeder andere: Rabattaktion, viele Kunden, wenig Mitarbeiter auf der Fläche. Umsatz, Umsatz, Umsatz. Die zweite Schicht kommt. Tag für Tag Stress. Du bist nur noch im Dauerstress. Im Verkaufsraum herrscht Dauerbeschallung. Die Schaufenster sind zugepflastert mit Rabattschilder. Grelles Licht. Ein Gewusel von Kunden und Mitarbeitern. Den ganzen Tag geht das so, und das schon seit Monaten. Manche sind sehr gereizt. Sprech mich bloß nicht an. Lass mich einfach arbeiten und nix weiter. Der Sorgenschwamm wächst, ob privat oder geschäftlich. Druck von oben. Das schafft ihr schon. Es hustet und schnieft.
Man bekommt rote Flecken, Verspannungen, der Körper setzt Signale. Ach komm noch ein bisschen. Bald ist es vorbei.
Rums,
aus
vorbei
Ich geh heim, ich kann nicht mehr.....
Es wird still. Schnell jemand her. .... ist heim gegangen. Wieso Warum Weshalb? Sie ist doch erst 1 Stunde da.
Ja sie ist weg, zum Arzt. Sie kommt heut nicht mehr.
Sie hat es aus dem Konzept geworfen. Burnout, sag ich. Klarer Burnout. Das beste was sie machen kann, zu Hause bleiben. Arzt, sich Hilfe holen. Hoffentlich ist sie so stark. Typische Überlastungssituation bei solchem Dauerstress. Hoffentlich hat sie nicht noch Fehler gemacht. Dann nämlich drohen ihr vielleicht noch arbeitsrechtliche Konsequenten (Abmahnung, Kündigung, Schadenersatz). Ja so geht das. Man lässt Mitarbeiter bis zum Umfallen arbeiten und kündigt dann vielleicht. Soweit kann Burnout gehen.
Also passt auf. Lasst Euch nicht in den Wahnsinn treiben.
Wann die Mitarbeiterin wieder kommt? Keine Ahnung, sie ist erstmal ein paar Wochen krank geschrieben.
Ziel 2016
Montag, 4. Januar 2016
Alte Rituale fürs neue Jahr ...
Motivation "Breefing".
Jeden Morgen das gleiche Ritual in den Wöhrl-Häusern:
15 Minuten vor Geschäftsöffnung trifft sich die Frühschicht zum "Breefing".
Jeden Morgen die Themen:
schlechte Conversionrate; schlechte Hausumsätze; der beste Verkäufer:
Nullkunde; geplante Umsätze/Abteilungen; zu wenige Stylecards;
schlechter Umsatz/Bon.
Jeden Morgen werden die Mitarbeiter erstmal mit demotivierenten Themen
"Platt" gemacht, anstatt das Breefing als Instrument der Motivation zu
nutzen?
So stellt sich also Wöhrl "Motivierte Mitarbeiter" vor?
Das schreit ganz Dringend nach dem Abhalten von Seminaren in der
Akademie in Reichenschwand, Thema: "Breefing- oder wie Motiviere ich
Mitarbeiter"?
Jeden Morgen das gleiche Ritual in den Wöhrl-Häusern:
15 Minuten vor Geschäftsöffnung trifft sich die Frühschicht zum "Breefing".
Jeden Morgen die Themen:
schlechte Conversionrate; schlechte Hausumsätze; der beste Verkäufer:
Nullkunde; geplante Umsätze/Abteilungen; zu wenige Stylecards;
schlechter Umsatz/Bon.
Jeden Morgen werden die Mitarbeiter erstmal mit demotivierenten Themen
"Platt" gemacht, anstatt das Breefing als Instrument der Motivation zu
nutzen?
So stellt sich also Wöhrl "Motivierte Mitarbeiter" vor?
Das schreit ganz Dringend nach dem Abhalten von Seminaren in der
Akademie in Reichenschwand, Thema: "Breefing- oder wie Motiviere ich
Mitarbeiter"?
Dienstag, 22. Dezember 2015
hust, juck, reib....
Dicke Luft *hust *hust
Ist die
Gesundheit der MA egal?
Anscheinend schon,
Die Klimaanlagen sind reinste Drecksschleudern und machen die MA krank.
Wartungen
und Reinigungen in vielen Häusern gleich 0! Hauptsache Sparen!
Aber was
bringt es, wenn der Krankheitsstand nach oben geht?
SAUBERE
GESUNDE LUFT FÜR ALLE !!!!
Samstag, 19. Dezember 2015
Führungskräfte bei Wöhrl
Der Fachkräftemangel ist auch bei Wöhrl angekommen!!
Das betrifft nicht nur das Verkaufspersonal sondern im
besonderen die Führungskräfte.
Mittlerweile werden ganz junge Küken auf diesen
Positionen verbrannt und verheizt.
Die erfahrene Generation hat ausgedient.
AUS KOSTENGRÜNDEN!!!
WAS IST FÜHRUNG WERT???
Es wird von Führungskräften verlangt hunderte von
unbezahlten Überstunden im Jahr zu leisten, bei einem geringen Monatsgehalt. Im Augenblick können die ohnehin bereits überforderten Abteilungsleiter ihr Entgelt mit einer minimalen
Verkaufsprovision aufbessern, die letztendlich dem Verkaufsmitarbeiter fehlt.
Diese schlecht bezahlten Führungskräfte werden ohne ausreichende Qualifikation und Kompetenz auf
Mitarbeiter losgelassen. Das macht beide Seiten kaputt und dient sicherlich nicht zur Umsatzsteigerung!
Das kann nicht das Ziel sein!!!
Freitag, 18. Dezember 2015
Sterbegeld
Traurig aber wahr..............Sterbegeld
Stellen Sie sich einmal vor, dass
Sie nach 12 jähriger Betriebszugehörigkeit aus dem Leben gerissen werden. Sie
waren Niedrigverdiener, konnten sich kaum Reserven ansparen,
und nun kommen auf Ihre Angehörigen
nicht nur die Kosten der Beerdigung zu ( die Bestatter wollen ihre Rechnungen
unverzüglich bezahlt haben, die Friedhofverwaltung
zögert auch nicht mit den Gebühren).
Die Krankenkasse zahlt schon seit Jahren kein Sterbegeld mehr- nur wenn der
Todesfall aufgrund eines Betriebsunfalles eintrat, leistet unsere
Berufsgenossenschaft einen kleinen
Beitrag zu diesen Kosten. Und nicht nur diese sind es, die Ihre Angehörigen
belasten, nein: die bisherigen Kosten, zum Beispiel für die Wohnung
laufen in unverminderter Höhe
weiter. Und unser Arbeitgeber, nicht tarifgebunden, stellt natürlich sofort die
Zahlung des Lohnes ein. Erfahrungsgemäß dauert es mindestens ein
Vierteljahr, bis die Deutsche Rentenversicherung
an die Hinterbliebenen ( Ehepartner, Waisen) die erste Zahlung vornimmt.
Eine hohe Lebensversicherung konnten
Sie sich aufgrund Ihres fast unter dem Existenzminimum liegenden Einkommen auch
nicht leisten.
Ihre Angehörigen stehen also vor
einer wirklich grausamen Wirklichkeit.
Wie sieht es bei gleicher
Konstellation aus, der Verstorbene war bei einem Arbeitgeber beschäftigt, der
tarifgebunden ist? Nach § 16 des Manteltarifs zahlt dieser
Arbeitgeber dem verstorbenen Verdi Mitglied für weitere Monate je
nach Betriebszugehörigkeit den Lohn weiter und mindert damit die wahrlich
existenzielle Not.
Derartige Todesfälle kommen gottlob
nicht allzu häufig vor, die Belastung eines tarifgebundenen Arbeitgebers ist
durchaus erträglich. Nicht so bei uns: Wöhrl läßt
unsere Arbeitnehmer und Ihre
Hinterbliebenen sozusagen im Regen stehen und weigert sich behaarlich,
eine Tarifbindung einzugehen.
Es ist einfach unmenschlich, wie
Wöhrl mit uns umgeht. Wir bekommen gerade soviel, dass wir nicht verhungern,
aber auch nicht einen Cent mehr!
Ist es nicht an der Zeit, dass auch
Wöhrl sich der Tarifbindung anschließt?????????????????????
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Just married
JUST MARRIED (65 €)
Wusstet ihr eigentlich alle, dass Wöhrl für all seine Mitarbeiter ein tolles Give Away für Heiratswillge hat?
Jeder Mitarbeiter erhält bei Heirat ein Geldgeschenk von 65 € !
Super
Leistung von Wöhrl, oder ?
Einfach den
Geschäftsleiter drauf aufmerksam machen, bekanntlich wird sowas sehr gern vergessen oder ungefragt nicht ausbezahlt! Wird auch nachträglich ausgezahlt!
In diesem
Sinne frohes Heiraten !!!
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Schließung Standort Zwickau März 2016
Armut und Reichtum wohnen nicht im Haus sondern im Herzen der Menschen (oder eines Familienunternehmens)
Schließung Standort Zwickau März 2016
Ostern 2015. Es
werden unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort Zwickau informiert, dass die
Filiale im März 2016 für immer schließt. Nach Bekanntgabe sind unsere
langjährigen Angestellten dort auf sich gestellt. Der Kontakt zwischen
Unternehmensleitung und Filiale ist äußerst verhalten. Sozialplanverhandlungen
ziehen sich…Stellenangebote gibt es wenige. Es wird erzählt, möchte jemand in
Plauen arbeiten, könne auch dort jemand
gekündigt werden um einen Platz zu schaffen. Das Angebot wird ausgeschlagen.
Die Verkaufszahlen der Zwickauer sind aktuell sehr gut. Der
Eindruck entsteht: ZWICKAU BOOMT
Der Einkauf hat ein gutes Verkaufskonzept bis zur Schließung
des Geschäfts entwickelt. Die Kollegen haben bis an ihre Grenzen zu tun. Am 1.
November verlässt der dortige Geschäftsleiter Zwickau und nimmt seine Tätigkeit
in einer anderen Zweigfiliale von Wöhrl, Bayreuth auf. Bis zur Schließung
werden im Wechsel für jeweils 3-4 Wochen junge Nachwuchskräfte von Wöhrl als
„Chef“ eingesetzt. Wäre es nicht an der Zeit dort einen erfahrenen Menschen aus
der Unternehmensleitung selbst, viele der langjährigen Zwickauer Mitarbeiter in die (zunächst) Arbeitslosigkeit begleiten
zu lassen???
Dienstag, 15. Dezember 2015
Haben Sie Ihr Gehalt eigentlich verdient?
Haben sie ihr Gehalt auch verdient?
Dieser Bewertungsmaßstab gilt bei Wöhrl heute genauso wie im Jahre 2004.
Die Verkäufer erhalten 2015 Grundlöhne von 9€ - 12€maximal.
Das reicht bis heute nicht an Mindesttariflohn aus dem Jahr 2004 heran (siehe Auszug aus Artikel vom 8.10.2004 unten).
Zum Grundlohn ist es möglich bei entsprechend hohen Umsätzen Provision zu bekommen. Das ist jedoch auch stark standortabhängig und so kommt es, dass die gezahlten Löhne von 9€-30€/Stunde für Verkäufer auseinanderklaffen.
Möchte Wöhrl überhaupt leistungsgerechten Lohn bezahlen?
Diese Frage stellt sich 2015 auch.
Wöhrl will so wenig wie möglich Lohn und Provision zahlen, folglich wurden auch die Provisionseckdaten angepasst. So wurde z. B. 2004 die Mehrwertsteuer noch zum provisionsabhängigen Umsatz gezählt. Diese zieht man inzwischen ab. Der berechnete Umsatz verringert sich also um 19%. Auch Rabatte die unseren Kunden eingeräumt werden, schmälern den Umsatz der zur Berechnung der Provision heran gezogen wird nochmals.
Rabattaktion von 20% bedeuten:
Es entsteht ein Abzug für den Verkäufer von 20% usw.
Einsatz der Kundenkarte von Wöhrl (stylecard) bedeutet einen weiterer Abzug zwischen 2-5% vom Warenumsatz und somit ene immer geringere Provision für den Verkäufer.
Unterm Strich holt sich Wöhrl die an den Kunden gegebenen Rabatt von seinen eigenen Mitarbeitern zurück!
Wöhrl macht Marketing, der Kunde eine Ersparnis und uns entsteht ein Loch im Geldbeutel!
Da stellt sich doch die Frage wer hier was verdient hat!?
Montag, 14. Dezember 2015
Nullnummer
Was kostet die Lohnerhöhung?
Gleich ab Beginn des Neuen Jahres wird kräftig gespart bei Wöhrl.
Geplant ist, den 1,50 € Lohnerhöhung (1,- € seit August´15 und die 0,50 € ab Februar´16) in allen Filialen wieder komplett einzusparen.
Konkrete Zahlen, umgelegt auf jede Filiale, liegen schon lange auf dem Tisch.
Exakt handelt es sich bei der Einsparsumme um die Höhe der Lohnerhöhung.
Vollzeitbeschäftigte sollen nicht mehr, oder nicht mehr voll eingesetzt werden und durch natürliche Fluktuation (Ausscheiden ohne Ersetzen), was einem Stellenabbau gleich kommt, sollen die Einsparung vorgenommen werden.Achtung KollegInnen die Stunden die in Eurem Vertrag stehen sind Euer gutes Recht!!!!!
Unterm Strich kostet die Lohnerhöhung Wöhrl nichts.
Nur wir bezahlen dafür doppelt! Schlechter Stundenlohn, weniger Arbeitszeit und noch weniger Köpfe = noch mehr Stress!!!!!!!!!!!!!!
Samstag, 12. Dezember 2015
185 Stunden - gerne auch mehr und un(-ter-)bezahlt!
Und was ist eigentlich mit den Abteilungsleitern?
Sollen die weiterhin 185 (!!!) Std. im Monat malochen? …Ware
verräumen und präsentieren, Mitarbeiter anleiten, Geschäftsleiteraufgaben
übernehmen, Verantwortung tragen für alles, was in der Abteilung geschieht,
Rechenschaft ablegen, wenn die Umsätze nicht gut genug sind...etc. Und das
alles für ein Festgehalt, das ebenso wie die meisten Gehälter bei Wöhrl sehr
zu wünschen übrig lässt?
An eine Gehaltserhöhung können sich die Al`s gar nicht
mehr erinnern, so lange ist das her!...
Aber jetzt der Clou - die Abteilungsleiter
bei Wöhrl haben ja in dieser ach so staden Vorweihnachtszeit die Möglichkeit
bzw. die Anordnung bekommen, ihr Gehalt selbst aufzubessern, indem sie zusätzlich mehr verkaufen, um so Provision für sich persönlich zu erwirtschaften!
Damit müssen sie notgedrungen ihren eigenen Mitarbeitern provisionsfähige Umsätze wegnehmen, damit
sie auch mal ein paar Groschen mehr in der Tasche haben.
Wo bleibt die
Wertschätzung der Abteilungsleiter???
Freitag, 11. Dezember 2015
Suppenküche oder mancher Koch verdirbt den Brei
Weihnachtszeit = schöne Zeit
Für manche Mitarbeiter ist es auch eine sehr schwierige Zeit ( Schlechtleister ), denn jeder der seinen Leistungslohn nicht erreicht und daher keine Umsatzprämie erhält, muss bereits nach dem Osterfest beginnen für die Weihnachtsgeschenke, der Lieben zu sparen.
Dieses Jahr gibt es jedoch was Besonderes bei Wöhrl. Nicht dass man auf die Idee käme, es würde Weihnachtsgeld geben!!..
Nein, es gibt für Alle, an den vier Samstagen vor Weihnachten eine warme Mahlzeit (Suppe).
Jeder freut sich darüber, man sollte nicht undankbar sein!
Allerdings mit Weihnachtsgeld müssten die Mahlzeiten nicht subventioniert werden.
Für manche Mitarbeiter ist es auch eine sehr schwierige Zeit ( Schlechtleister ), denn jeder der seinen Leistungslohn nicht erreicht und daher keine Umsatzprämie erhält, muss bereits nach dem Osterfest beginnen für die Weihnachtsgeschenke, der Lieben zu sparen.
Dieses Jahr gibt es jedoch was Besonderes bei Wöhrl. Nicht dass man auf die Idee käme, es würde Weihnachtsgeld geben!!..
Nein, es gibt für Alle, an den vier Samstagen vor Weihnachten eine warme Mahlzeit (Suppe).
Jeder freut sich darüber, man sollte nicht undankbar sein!
Allerdings mit Weihnachtsgeld müssten die Mahlzeiten nicht subventioniert werden.
Donnerstag, 10. Dezember 2015
DRUCK
DRUCK von allen Seiten!
WENIGER
WARE, WENIGER KUNDEN, WENIGER HOCHPREISIG … und trotzdem sollen wir gleichen oder besseren Umsatz
bringen!
Aber das ist noch nicht genug Druck, nein, Umsatzgespräche der GL´s folgen
um den Druck auf die MA weiter zu
erhöhen.
MEHR UMSATZ, MEHR STYLECARDS, MEHR.. MEHR.. MEHR.. zu Lasten der MA.
Wie
realitätsnah, wie unrealistisch lieber Wöhrl !
Alle MA sind
daran interessiert so viel zu verkaufen wie möglich, damit sie zu ihrem geringen
Stundenlohn wenigsten Provision dazu verdienen können und ebenfalls sind auch alle
an dem Erhalt ihres Arbeitsplatzes interessiert !
Freitag, 18. September 2015
Wie tickt Wöhrl
Von Tarif möchte die Unternehmensleitung noch immer wenig hören. Das 1€ Angebot kann schon deshalb nicht das Endergebnis sein, weil dieser 1€ nur symbolischen Charakter hat. Er kommt ja noch nicht bei allen an! Was nicht bei allen ankommt, ist keine Wertschätzung für die Mitarbeiter! Man läßt den Teil der MA, die nichts davon haben, eiskalt im Regen stehen! Das verärgert die Leute. Ist das gewollt? .. zudem liegt der € nicht annähernd dort wo ein Tarif BEGINNT. Nicht zu vergessen Weihnachts- und Urlaubsgeld. . FRÜHER hatten wir das bei Wöhrl. Da war es selbstverständlich!
Doch über die Jahre sind das bei Wöhrl mittlerweile Fremdwörter geworden.
Im Gesamtbetriebsrat wurde im Gespräch mit der Unternehmensleitung das Ziel „Tarif“ als sehr wichtiges Thema verdeutlicht, indem dazu z.B. diese Idee umgesetzt wurde. Auf dem Shirt wurden Unterschriften aus verschiedenen Häusern gesammelt, um die hohe Dringlichkeit für Veränderungen der Löhne für alle Kolleginnen und Kollegen zu dokumentieren. Das Signal, dass ein Tariflohn angestrebt wird, wurde von der Unternehmensleitung aufgenommen, auch wenn das Shirt, dass als Geschenk gedacht war von der UL nicht angenommen wurde und bei den Betriebsräten verblieben ist…
„Verlierer hören auf, wenn sie scheitern. Gewinner scheitern, bis sie Erfolg haben.“
Verfasser unbekannt
Liebe Kolleginnen und Kollegen, gebt nicht auf und zeigt eure Unzufriedenheit. Kämpft für eure Ziele und steht dafür zusammen. Wir schaffen das gemeinsam!
Sonntag, 6. September 2015
🙈 Denn Sie wissen nicht was Sie tun...
Nachdem es bei Wöhrl (Gesamt-) Betriebsratsmitglieder gibt, die sich offen gegen die ver.di positionieren, möchten wir hier mal ein Link zum Selbstverständnis von ver.di für Euch posten, um deutlich zu machen, wogegen sich manche Betriebsräte stellen.Jeder kann sich dann selbst ein Bild machen und sich eine eigene Meinung bilden.
https://www.verdi.de/++file++5073a213deb5011af9001b43/download/Grundsatzerklaerung-der-ver.di-vom-18.-Maerz-2010-1.pdf
Donnerstag, 20. August 2015
1 € mehr ??? Wirklich?
Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist gelungen. Es hat sich gezeigt, dass es sich auszahlt, dafür zu kämpfen und nicht locker zu lassen! Die ersten Betriebsversammlungen während der Arbeitszeit am 05.06.2015 und die Streiks haben dem Unternehmer beeindruckt und dafür gesorgt, die massive Unzufriedenheit der Mitarbeiter ernster zu nehmen.
Das führte gestern dazu, dass Veränderungen bei der Entlohnung die rückwirkend zum 01.08.2015 die MA besänftigen sollen, präsentiert wurden. Hier nochmal ein großes Danke an alle mutigen Kollegen und Kolleginnen! Weiter so - es wirkt!
Es gibt für die MA der Nebenbereiche wie Kasse, Deko, Hausmeister 1€ mehr Stundenlohn.
Die Verkäufer sollen ebenfalls 1€ mehr erhalten.
Für diese Personengruppe bedarf es einer Erklärung. Bei den Verkäufern handelt es sich in den wenigsten Fällen um eine tatsächliche Lohnerhöhung. Vielmehr läuft es darauf hinaus, dass hier die Provision gegen gerechnet wird. Nur die Verkäufer die den Umsatzsockelbetrag nicht überschreiten und somit keine Provision erhalten, erhalten tatsächlich spürbar 1€ mehr pro Stunde. Sobald die erwirtschaftete Provision mit dem bisherigen Stundenlohn über dem neuen Stundenlohn liegt, zahlt sich der Verkäufer mit seiner Provision diese Lohnerhöhung quasi selbst. Es sinkt dann seine Provision. Das ist alles. Man kann hier also von KEINER Lohnerhöhung sprechen. Es gibt Wöhrl-Filialen in denen von etwa 19 Verkäufern 3 tatsächlich eine spürbare Lohnerhöhung bekommen, die dann aber je nach Provision auch unter dem 1€ liegt.
Die restlichen Verkäufer gehen absolut leer aus. Auch die Abteilungsleiter erhalten keine Lohnerhöhung. Diese Lohnanpassung soll also wirklich nur etwas Ruhe unter dem Personal schaffen. Ausgereift oder gerecht ist sie keinesfalls.Die Lohnungerechtigkeit bei Wöhrl und auch eine Vergütung weit unter Tarif bleiben unverändert bestehen!
Ungeklärt ist bisher auch was mit den geringfügig Beschäftigten auf 450 € Basis passiert. Bleibt es da bei den bisher 8,50€???
Abschließend muss man feststellen, dass es keine reelle Lohnerhöhung gibt, sondern ein Griff in die Tasche eines Kollegen ums einem anderen zu geben. Eine einfache Umverteilung also.
Das erklärte Ziel des Gesamtbetriebsrat ist weiterhin die Tarifbindung der Firma Wöhrl!
Sonntag, 2. August 2015
36 Tage Urlaub für alle!!!
Mal wieder ein aktuelles Thema, das eigentlich keines sein dürfte!
Uns ist zu Ohren gekommen, dass in einigen Filialen und Unternehmensteilen nicht alle Mitarbeiter 36 Tage Urlaub erhalten!
Allen Mitarbeitern steht der gleiche Jahresurlaub zu und trotzdem versucht die Wöhrl-Unternehmensleitung das stillzuschweigen!
Hier nochmal deutlich für alle verständlich: allen Mitarbeitern stehen 36 Tage Urlaub zu! Auch den 450,- € Kräften ( und zwar diskussionslos und vollständig! ) Bei wem das bisher nicht so gehandhabt wird, der soll das umgehend schriftlich bei seinem Geschäftsleiter einfordern! Ihr könnt die Vergütung hierfür rückwirkend einklagen! Lasst euch nicht von so nem Käse wie "anteiliger Berechnung etc." beirren, denn die Berechnung der Vergütung ist die einer Vollzeitkraft Monatsstunden:4,33:6 Tage
36 Tage Urlaub für alle Mitarbeiter - alles andere ist Diskriminierung und doppelt in die Tasche der Mitarbeiter gegriffen! Einmal beim Durchschnitt der Vergütung für einen Urlaubstag und zweitens in der Anzahl der zu bezahlenden Urlaubstage!
Sollte eine solche Ungleichbehandlung und gesetzlich verbotene Diskriminierung in einem Haus mit Betriebsrat passiert sein, dann macht euren BR doch bitte darauf aufmerksam, damit er das für alle überprüfen kann.
In den betriebsratslosen Häusern sprecht bitte die Kollegen auf dieses Thema an, macht euren Anspruch beim Geschäftsleiter geltend und denkt über eine Betriebsratswahl nach!
Mal wieder ein aktuelles Thema, das eigentlich keines sein dürfte!
Uns ist zu Ohren gekommen, dass in einigen Filialen und Unternehmensteilen nicht alle Mitarbeiter 36 Tage Urlaub erhalten!
Allen Mitarbeitern steht der gleiche Jahresurlaub zu und trotzdem versucht die Wöhrl-Unternehmensleitung das stillzuschweigen!
Hier nochmal deutlich für alle verständlich: allen Mitarbeitern stehen 36 Tage Urlaub zu! Auch den 450,- € Kräften ( und zwar diskussionslos und vollständig! ) Bei wem das bisher nicht so gehandhabt wird, der soll das umgehend schriftlich bei seinem Geschäftsleiter einfordern! Ihr könnt die Vergütung hierfür rückwirkend einklagen! Lasst euch nicht von so nem Käse wie "anteiliger Berechnung etc." beirren, denn die Berechnung der Vergütung ist die einer Vollzeitkraft Monatsstunden:4,33:6 Tage
36 Tage Urlaub für alle Mitarbeiter - alles andere ist Diskriminierung und doppelt in die Tasche der Mitarbeiter gegriffen! Einmal beim Durchschnitt der Vergütung für einen Urlaubstag und zweitens in der Anzahl der zu bezahlenden Urlaubstage!
Sollte eine solche Ungleichbehandlung und gesetzlich verbotene Diskriminierung in einem Haus mit Betriebsrat passiert sein, dann macht euren BR doch bitte darauf aufmerksam, damit er das für alle überprüfen kann.
In den betriebsratslosen Häusern sprecht bitte die Kollegen auf dieses Thema an, macht euren Anspruch beim Geschäftsleiter geltend und denkt über eine Betriebsratswahl nach!
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