Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Interessierte,

mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge rund um das Unternehmen Wöhrl transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Dienstag, 30. August 2016

Sommer Aktion bei Wöhrl

Post-it mit klarer Aussage im Aufzug
Auch während der Urlaubszeit gehen die ver.di Aktionen in den Wöhrl Filialen weiter.
In den letzten Tagen organisierten die ver.di Aktivisten eine Post-it Aktion.
Mit sehr großer Beteiligung machten die Mitarbeiter ihre Forderung an den Arbeitgeber  nach Tarifbindung  optisch sichtbar, indem sie ihr Bedürfnis nach sozialer Absicherung und finanzieller Verbindlichkeit auf Klebezettel schrieben, um sie dann an den verschiedensten Stellen im Verkaufsraum zu verteilten.
Daraufhin wurden viele gute Gespräche mit den Kunden geführt. Sie waren häufig überrascht, dass Wöhrl nicht Tarif gebunden ist und die Empörung darüber war groß. Alle Kunden reagierten durchweg verständnisvoll und zustimmend auf die Forderungen der MitarbeiterInnen
. Viele unterstützten mit ermutigenden Worten, wünschten Durchhaltevermögen und Stärke.
Gerade in der wirtschaftlichen Schieflage des Unternehmens brauchen die Mitarbeiter umso mehr feste Zusagen, klare Bedingungen und Sicherheit! Immer mehr Mitarbeiter fordern die Anerkennung der Tarifverträge, um nicht weiterhin für die Fehler der Unternehmensleitung persönlich büßen zu müssen.
Geringe Umsätze, austauschbare beliebige Ware und kaum Werbung gefährden nicht nur akut das Unternehmen, sondern bedrohen ganz massiv die persönliche Lebenssituation der Mitarbeiter.
Ein Prämiensystem, das die Rentabilität einzelner Filialen trotz guter Umsätze in Frage stellt, qualifizierte Mitarbeiter die knapp über dem Mindestlohn verdienen, unüberlegte Standortschließungen, nostalgisches Missmanagement, unkluger Mitarbeiterabbau, usw. - all das sind Gründe für den immer lauter werdenden Aufschrei pflichtbewusster loyaler KollegInnen! Sie fordern nicht nur eine gerechte Bezahlung, sondern vordergründig eine kluge, überlegte und fähige Unternehmensführung. Das können sie bei der aktuellen Unternehmensleitung in keiner Weise erkennen und sehen ihre Zukunft bedroht!






Montag, 1. August 2016

Meistersinger-Wettbewerb am 28.07.2016 in Nürnberg Flyerverteilung

Das Treiben um den Meistersinger-Wettbewerb in Nürnberg nahmen die ver.di aktiven Mitarbeiter der Firma Rudolf Wöhrl zum Anlass, um auf die Arbeits- und Entlohnungssituation ihrer Kolleginnen und Kollegen aufmerksam zu machen.

Der erste Preis dieses Wettbewerbs im Deutschen Fach wird von Gerhard Wöhrl und seiner Ehefrau Caroline mit einem Preisgeld von 10.000 € ausgelobt - in gleicher Höhe wie die Stadt Nürnberg!


Die Passanten und Konzertbesucher zeigten sich entsetzt, dass ein Unternehmer wie Gerhard Wöhrl, der sich nach Außen sozial und gesellschaftlich engagiert präsentiert, seine Mitarbeiter sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch in Fragen der Beschäftigungs- und Standortsicherung im Unklaren lässt.
Die Abhängigkeit von Umsatz und Prämie, die fehlenden Investitionen in Standorte und eine konzeptlose Unternehmensführung belasten die Mitarbeiter immens und gefährden das gesamte Unternehmen!
Aufgrund dieser Umstände wurde die Rudolf Wöhrl AG aufgefordert bis zum 18.07.2016 mit der Tarifkommission Verhandlungen zu einem Anerkennungstarifvertrag aufzunehmen. Leider gab es von Seiten der Unternehmensleitung bisher nicht einmal ein Antwortschreiben!
Unverständlich ist dieser respektlose und wenig wertschätzende Umgang mit den Mitarbeitern, die zu großem Teil auch Bürger Nürnbergs sind und vielleicht sogar musikalisch begabt!


Samstag, 23. Juli 2016

Schießerei München OEZ

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich wurde gebeten, Euch alle über den Blog darüber zu informieren, dass unsere KollegInnen aus der Filiale OEZ München den gestrigen Amoklauf alle körperlich unversehrt überstanden haben.
Fast alle anwesenden MitarbeiterInnen der Filiale flüchteten sich in die Kantine und wurden am Abend von dort polizeilich in die Pelkovenstrasse evakuiert. Dort  mussten sie dann bis in die späten Abendstunden bleiben. Die Kollegin, die vermisst wurde, meldete sich später unverletzt von zu Hause. Sie mußte wohl mit einem Kunden um ihr Leben laufen.
Die Filiale bleibt heute geschlossen.


Liebe OEZler,
viele von Euch kenne ich ja persönlich, ich war geschockt und voller Sorge um Euch, um Eure und meine Familienangehörigen, als ich gestern die noch unklaren Informationen in den Nachrichten hörte.
Gott sei Dank können wir heute einen besseren Tag begehen, als gestern befürchtet.
Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr Euch schnell von diesem Schock erholen könnt, zügig zu Kräften kommt und vor Allem angstfrei durch Euer Leben gehen könnt.


Fühlt Euch fest umarmt


Gabriele Ziegler

Dienstag, 12. Juli 2016

Aktive Mittagspause der Wöhrl Mitarbeiter


 


Wöhrl Mitarbeiter gestalteten heute Ihre Mittagspause mal anders!
Heute Mittag machten Wöhrl Mitarbeiter aus unterschiedlichen Häusern vor der Nürnberger Filiale auf ihre Arbeitssituation aufmerksam.
Sie informierten Kunden und Passanten über die Tarifflucht der Firma Rudolf Wöhrl und machten durch Plakate am Boden ihre Forderungen sichtbar.
Diese couragierten und engagierten Wöhrl KollegInnen unterstützen die Forderung der Tarifkommission nach Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge.
Ein sicheres Einkommen und soziale Absicherung sind ihr großes Anliegen!





Vielen Dank auch an die Wöhrl Kunden, die mit interessierten Gesprächen und guten Wünschen  die KollegInnen am heutigen Tag so wertvoll unterstützt haben.

Donnerstag, 7. Juli 2016



Umsatzlohn, Umsatzlohn - was für eine Hohn!


Entlohnungsmodell Eins, Zwei, Drei und Vier - Schluß und Ende hier!


Schlechte Ware, keine Werbung, die Läden sind schmutzig und heiß, der Kunde verärgert.....
Und mein Leben ist abhängig vom Umsatz .


Abhängig nicht von meiner Leistung, meinem Fleiß oder Können - nein, sondern von vielen anderen Bedingungen, die ich nicht beeinflussen kann!


Ich mag Mode, ich mag meine Kollegen und auch den Wöhrl-Kunden und will gute Leistung bringen!


Ich will endlich wieder schlafen können, endlich wieder mit meinen Kollegen lachen und den Kunden geduldig und freundlich bedienen!


So will ich leben, so will ich arbeiten!


Ich will kein neues Entlohnungsmodell, keine Experimente mehr!
Ich will Verlässlichkeit. Ich will alle Sicherheit, die ein Tarifvertrag bieten kann.
Keine Personalkosteneinsparungen mehr auf meine Kosten, schließlich kann ich auch nicht weniger Miete bezahlen, weil Wöhrl in finanzieller Schieflage ist!
Es gibt genug andere Möglichkeiten zu sparen!



Donnerstag, 30. Juni 2016

Kennt Ihr den Wolf im Schafspelz?



WIR SIND GESPANNT...

 
















Manch einer kann es kaum erwarten!

In wenigen Wochen soll uns das neue Vergütungsmodell von der Unternehmensleitung vorgestellt werden.

Angeblich, so wird gemunkelt soll es in Richtung "Tarif " gehen?

 



Es wird spekuliert, getratscht - jeder ist gespannt!

Sicher ist sich keiner - niemand weiß etwas Genaues oder kennt Inhalte!

Einzelne unserer Zeitgenossen sprechen von diesem Vergütungsmodell als Befreiungsschlag des Unternehmers  - von einem "Fast-Tarif"?

 

Eines ist jedenfalls heute schon klar:
Es ist kein Tarifvertrag! Nicht im geringsten!

Mag sein, dass wir vorgegaukelt bekommen,
              Tarifvertrag = Stundenlohn des Tarifvertrags -
und wer das dann so sieht, ist wohl sehr blauäugig!

Das Vergütungsmodell kann keinerlei Verbindlichkeiten aus dem Manteltarif- oder Lohn- und Gehaltstarifvertrag bieten!



Also nicht einmal "Fast-Tarif" -
denn Tarif ist nur drin, wo ver.di draufsteht!

 



 

Wir sind jedenfalls gespannt...

Freitag, 24. Juni 2016

ZAUNGÄSTE

Zaungäste bei der Abendveranstaltung des Alphazirkels in München. Die Firma Wöhrl ist Förderer und Sponsors dieses elitären  Unternehmerkreises.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Schwarzer Donnerstag bei Wöhrl

Schwarz für Einheit und rot für Herzblut:
Heute zeigten viele Wöhrl Mitarbeiter was Sie wollen!
Die Kolleginnen und Kollegen trugen heute schwarz  oder schwarz/rot. Sie zeigten damit die gemeinsame Einstellung und den großen Zusammenhalt untereinander .
Sie wollen den Flächentarifvertrag und stehen somit für Solidarität, Teamwork, Kollegialität und gerechte Bezahlung!
Die Kolleginnen und Kollegen wollen kein neues Entlohnungsmodell mit einer weiteren Deckelung der Prämie!
Sie wollen  die Vorteile des Manteltarifvertrag und ein berechenbares Jahreseinkommen und keine weiteren Experimente des Arbeitgebers!
Falsche Bezahlung der Krank- und Feiertage, Abrechnungen die man nicht mehr nachvollziehen kann, Prämieneinbußen durch Reduzierungen und Werbung, Konkurrenzkampf unter Kollegen, all der ganze Mist..........
Klar, gerecht, berechenbar = Tarif


Vielen Dank für Euren Mut, Haus München OEZ, Haus Plauen, Haus Bayreuth, Haus Bamberg, Haus Berlin und Haus Fürth - Ihr seid tolle Kollegen!


Macht mit, seid dabei und lasst uns eine Einheit, ein Team sein!

Donnerstag, 26. Mai 2016

Aufklärung tut Not







Wir als ver.di Blog Team wollen heute für etwas mehr Infos sorgen.




In unserem Blog sind immer wieder Kommentare zu lesen, die unseren Wunsch nach einer Tarifbindung bei Wöhrl kritisch oder gar als überzogen darstellen.
Verständlicher Weise sind viele Mitarbeiter aktuell verunsichert, was die vom Unternehmer propagandierte wirtschaftlich schlechte Situation der Firma Rudolf Wöhrl AG betrifft und welche Konsequenz das für den Einzelnen hat.

Und gerade auch deshalb setzen sich die Kolleginnen und Kollegen für eine Anerkennung des Flächentarifvertrags ein, um von allen Sicherheiten eines Tarifvertrags zu profitieren, die sich ja hauptsächlich aus dem Manteltarifvertrag ergeben und sich nicht nur auf Lohn und Gehalt beschränken!

Aktuell wird Arbeitsplatzangst betrieben, um somit Mitarbeiter zu einem Verzicht auf Minimalanspruch zu bewegen.
Das klingt doch schon ziemlich merkwürdig, oder?

Angst um den Arbeitsplatz schüren, um auf Existenzsicherung zu verzichten – spätestens hier sollte jedem klar werden, dass das keine Lösung sein kann!

Viele Führungskräfte predigen gebetsmühlenartig, dass Wöhrl sich den Tarif nicht leisten kann! Und in der momentanen wirtschaftlichen Lage das der Untergang des Unternehmens sein könnte!

Zur Erinnerung:

  • man hat sich kürzlich ein tarifgebundenes Unternehmen geleistet
  • man zahlt dort immer noch nach Tarif
  • man hat genug übrig für Abfindungen, um die komplette Führung auszutauschen
  • man erhöhte die Personalkosten durch gestiegene Prämienausschüttung geschuldet dem Personalabbau (die Betriebsräte hatten davor gewarnt - man hat sie ignoriert und staunt jetzt verwundert!) 
  • man investiert nun schon zum dritten Mal in ein von vorneherein zum Scheitern verurteiltes Internetprojekt
  • man fördert immer noch den Club und andere persönliche Leidenschaften
  • diese Liste könnten wir jetzt ins Unendliche treiben.

Aber auch den größten Zweifler können wir hier zusätzlich beruhigen.
Sollte die Rudolf Wöhrl AG sich die minimalsten Arbeitnehmeransprüche, die sich aus dem Tarifvertrag ergeben, tatsächlich nicht leisten können, dann besteht jederzeit die Möglichkeit für einen Sanierungstarifvertrag. Der bietet den Arbeitnehmer größt möglichen Schutz und Sicherheit und dem Unternehmer wird ermöglicht sich zu sanieren.


Inhalte eines Sanierungstarifvertrags könnten sein:
 
•Beschäftigungssicherung
•Standortsicherung
•Investitionen
•Tragfähiges Sanierungskonzept
•Beitrag der leitenden Angestellten
•Sanierungstarifvertrag mit Beginn und Ende
Bildunterschrift hinzufügen

Also, für uns liegen die Vorteile einer tariflichen Zukunft offensichtlich und zweifelsfrei auf der Hand.

Warum sollten wir weiterhin ohne Absicherung vertrauen und ohne Gegenleistung geben!

Und wer genug oder gar zu viel Geld hat, kann es jederzeit gern an unseren Eigentümer Gerhard Wöhrl schicken.

EUER BLOG-TEAM


Dienstag, 10. Mai 2016

Leiharbeiter bei Wöhrl

Heute wollen wir Euch über die neuesten Absichten Eures Arbeitgebers informieren.
Leiharbeiter!
Was bietet das Wöhrl und was bedeutet es für Euch?
Für Wöhrl eine Besetzung der Fläche mit geschulten Personal und das kostenlos und ohne Verantwortung! Kostenoptimierung in reinster Form!
Für Euch Leiharbeiter als Kollegen. Eure eigene Austauschbarkeit alltäglich offensichtlich.
Loyalität ist bei Wöhrl wohl eine Einseitigkeit der Mitarbeiter.






Dienstag, 3. Mai 2016

Altersarmut


Altersarmut

Aktuell wird in den Medien viel über Altersarmut berichtet. Einer Umfrage zufolge sehen sich sehr viele Bundesbürger davon betroffen. Auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen von Wöhrl wird darüber geredet. Bei einem Stundenlohn von 12 € bleibt eher wenig bis nichts übrig, um fürs Alter anständig vorzusorgen. Für mich wieder ein Argument mehr, hin zum notwenigen Tariflohn. Die jetzige Entlohnung ist nicht gerecht und bedeutet für viele von uns Altersarmut . Der Tariflohn ist ein richtiger Schritt um Altersarmut entgegen zu wirken. Zukünftige Rentner könnte es erspart bleiben, mit 70 Jahren und sogar mehr auf Geringverdiener-Basis zu arbeiten, wie es teilweise schon heute der Fall ist, nur um über die Runden zu kommen.

Donnerstag, 21. April 2016

Wöhrl Flugblatt Nr. 2/2016


ver.di bei Wöhrl                                                                                       https://verdi-woehrl.blogspot.com

v e r. d i - I n f o r m a t i o n e n  f ü r  d i e  B e s c h ä f t i g t e n

Vergütung bei Krankheit, Feiertag und Urlaub

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

wir haben der Geschäftsführung/Unternehmensleitung der Rudolf Wöhrl AG am 21.04.2016 den anliegenden Brief übermittelt, in dem wir statt der aktuell ungesetzlichen Abrechnung von Fehlzeiten unter Zugrundelegung von 1/6 der Wochenarbeitszeit eine gesetzmäßige Berechnung von Entgelten bei Krankheit, Feiertag und Urlaub fordern.

 

Diese Forderung ist nicht neu!
Nun haben die Vertreter des Unternehmens in zwei Einigungsstellen zum Thema Arbeitszeit im Beisein von Arbeitsrichtern jedoch einräumen müssen, dass die aktuelle Handhabung der Berechnung von solchen Fehlzeiten eindeutig nicht gesetzesmäßig ist.

 

Folgerichtig haben wir die Geschäftsleitung nochmals ausdrücklich aufgefordert, nun auch umgehend die Berechnung von Entgelten bei Krankheit, Feiertag und Urlaub auf Basis der gesetzlichen Vorgaben vorzunehmen.

 

Nach unseren Berechnungen verlieren unsere KollegInnen durch diese falsche Anwendung jedes Jahr viele Hundert Euro, die ihnen nach dem Gesetz zustehen würden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Ziegler
Sekretärin FB Handel

Gemeinsam für ein nachhaltiges Zukunftskonzept bei WÖHRL

Gemeinsam für eine sichere Zukunft der Beschäftigten

Gemeinsam für existenzsichernde Tarifbindung

Unser Blog:   https://verdi-woehrl.blogspot.com

Montag, 11. April 2016












Wir wollen Absicherung. Jetzt!
Wir brauchen Sicherheit. Gerade jetzt!
Wir wollen die Tarifbindung. Und zwar jetzt!
Wir haben die Schnauze voll von Augenwischerei und warmen Worten!
 
Rechtssicherheit. Lohnsicherheit. Existenzsicherheit. Tarif!

Das Unternehmen will von uns ALLES!
Unsere ganze Kraft. Unsere ganze Motivation. Unsere Loyalität. Unsere Flexibilität. Selbst unser Privatleben, unsere Familien, unsere Gesundheit, sollen wir hinten anstellen und zu Gunsten der Umsatzsteigerung auf eine gute Arbeitszeitregelung verzichten!


Gut - Wöhrl! Das kennen wir von Dir als Arbeitgeber nicht anders.
Nehmen ohne geben!

Aber jetzt ist Schluß!
Schluß mit Warteschleife!
Schluß mit Profit auf unsere Kosten!
Wenn Du was willst, dann gib uns was dafür!
Wir wollen die Tarifbindung und Du motivierte Mitarbeiter!
Wir brauchen Verlässlichkeit und Geld zum Überleben! Genauso wie Du!

Die Lösung ist:
Du entlohnst uns gerecht und gibst uns unsere soziale Absicherung durch den Tarif!
So wie wir es uns verdient haben!


Jahrzehnte lang haben wir Dich genährt.
Gut genährt. Dein Aktionär nagt nicht am Hungertuch!
Manche von uns jedoch hangeln sich Monat für Monat durchs Leben!
Wir sind nicht schlechter oder weniger wert als unsere Kollegen von Zara, Esprit, H&M oder Primark!
Du rühmst Dich mit Titeln. Du gibst Dich als sozialer Gönner. Du mimst den Förderer!
All das auf unseren Rücken!


Schluß damit!

Geben und Nehmen.

Donnerstag, 7. April 2016


Streik bei Toys R Us
Bundesweite Streikversammlung vor der Hauptverwaltung in Köln
Die Beschäftigten des Spielwarenhändlers Toys ,R‘ Us haben am 1. April 2016 gestreikt und vor der Toys ,R‘ Us-Hauptverwaltung in Köln für die Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge des Einzelhandels demonstriert.
Unter dem Slogan „Tarif ,R‘ Us“ sind über 150 KollegInnen aus 17 Filialen dem Streikaufruf ihrer Gewerkschaft gefolgt. Sie dokumentierten lautstark und phantasievoll, dass sich die Beschäftigten und die Betriebsräte nicht täuschen oder spalten lassen.
Damit der Arbeitgeber es auch gut sehen und lesen kann, wurde die Forderung mit großen Buchstaben dargestellt und ein riesiger Tarifvertrag unterschriftsreif bereit gehalten.
Die ver.di-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp macht in ihrer Rede vor den Streikenden nochmal deutlich“ Wir wollen Anerkennungstarifverträge und keine faulen Eier! Betriebsvereinbarungen zum Entgelt sind faule Eier, weil unwirksam.
Tarifverträge werden durch ver.di abgeschlossen, das sollte das Unternehmen endlich verstehen und an den Verhandlungstisch kommen. Bei Toys ,R‘ Us muss Schluss sein mit niedrigen Löhnen und willkürlichen Entscheidungen, wer was verdien

Samstag, 2. April 2016

So geht es uns gerade!

Depressionen sind einer der Hauptgründe für Arbeitsausfälle und Frühverrentungen. Dabei besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Arbeitsplatzunsicherheit und psychischen Leiden – so eine aktuelle Studie schwedischer Psychologen. 
Die Forscher untersuchten in ihrer Studie, inwieweit die zunehmenden Fehltage wegen seelischer Erkrankungen und die Arbeitsplatzunsicherheit zusammenhängen.
Erwerbstätigkeit ist für persönliche Identität von Bedeutung
Das Ergebnis der Studie: Die Erwerbstätigkeit ist nicht nur für das wirtschaftliche Wohlergehen, sondern auch für die persönliche Identität von elementarer Bedeutung. Ein drohender Jobverlust verursacht erheblichen Stress und erhöht so das Risiko psychischer Störungen.
Arbeitnehmer in Entscheidungen einbinden
Dieser Befund zeigt, wie wichtig es für die seelische Gesundheit von Beschäftigten ist, Jobunsicherheit zu reduzieren. Die Forscher empfehlen, betriebliche Umstrukturierungen durch klare und transparente Kommunikation zu begleiten und Arbeitnehmer in Entscheidungen einzubinden.

Diese Problematik spüren wir bei Wöhrl seit Jahren und gerade momentan extrem in den Verkaufshäusern. Unsere Kolleginnen leiden unter den wöhrlschen Methoden extrem. Seit Jahren wurde von Januar bis März gepredigt, dass es dem Unternehmen so schlecht geht, dass kein Geld mehr für Arbeitsmaterial und Personalkosten da ist. Damit war gemeint, dass der Tesafilm von zuhause mitgebracht wurde und Mitarbeiterinnen auf Arbeitsstunden verzichteten. Jedes Jahr das gleiche. Jahr für Jahr. Immer wieder.
Doch dieses Jahr wurde das Ganze noch getoppt!
Uns Mitarbeitern wurde erklärt, dass am 31.03.2016 das  entscheidende Sandkorn durch die Sanduhr fällt! In der Zeit zuvor muß die Unternehmensleitung eine Trendwende eingeläutet haben, damit das Unternehmen in der vorhanden Form weiter existiert! Und wir Mitarbeiter sind hauptsächlich dafür verantwortlich! Wir sollen mehr verkaufen, motiviert und erfolgreich sein! Es liegt an uns, ob es weiter geht oder nicht! Motiviert man so Mitarbeiter? Begleitet man so seine Mitarbeiter durch eine Krise? Eine Krise die von ganz oben provoziert wurde? Eine Krise, die durch viel mehr gelöst werden muss, als durch Druck nach unten? 
Von einer Trendwende, die die Unternehmensleitung angehen sollte, ist nichts zu spüren. Was getan wurde ist das alljährlich Bekannte. Sämtliche Investitionen wurden eingefroren, Ausgaben gesperrt, Mitarbeiter entlassen und Stunden reduziert!
Über eine Umsatzsteigerung, um ein Ausrichtung für die Zukunft hat sich wohl von der Unternehmensleitung wohl niemand Gedanken gemacht. Zumindest ist es offensichtlich nicht überr Gedanken machen hinaus gegangen.
Und wir Mitarbeiter? Wir haben Angst! Existenzangst, Zukunftsangst! Und anstatt Begleitung bekommt man Druck.

Freitag, 18. März 2016

Wöhrls Lösungsstrategien für Probleme

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach intensivem Austausch und Abwägen, haben wir uns dazu entschlossen , diesen Blogbeitrag raus zu nehmen. Auch wenn dieser Beitrag sicherlich karikaturistischen Ursprung hat, ist er im Anbetracht der Situation nicht hilfreich oder informativ.
Sorry!
Euer Blog Team

Sonntag, 13. März 2016

Wöhrl, wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt bleibt dumm!

Wöhrl- wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt bleibt dumm!

Da nennt man sich mal wieder Top-Arbeitgeber 2016 - Juchhe man hat  es geschafft!

Wie kommt man eigentlich zu diesem Titel? Fast alle Wettbewerbe sind kommerziell.
Das heißt: Nur wer zahlt, ist dabei.
Für die Anbieter ist das leicht zu rechtfertigen.  Sie erbringen für die Firmen eine Serviceleistung von der Auditierung über die Beratung bis zur Pressearbeit und lassen sich diese bezahlen. Zwischen 3000 und 14.000 Euro müssen Teilnehmer berappen.
Transparenz ist nicht gerade eine Stärke der Arbeitgeberwettbewerbe.So werden zwar fast immer die TOP 100 ausgezeichnet, aber nur bei den ersten drei oder ersten fünf einer Konkurrenz ist die Platzierung zu erkennen. Jeder Sieger darf sich natürlich mit dem Titel schmücken. Schließlich geht es um Eigenwerbung. Kauf mich, kauf mich. Wähl uns! Komm zu uns! Wir sichern Dein Leben! Wir fördern Deine Karriere.
Der Allgemeinheit dürfte langsam klar gemacht werden, was von Rankings und Ratings insgesamt zu halten ist. Wir erleben es seit Jahren an Ergebnissen und Auswirkungen von Rating-Agenturen, die nichts anderes tun und Unsummen an Geld damit verdienen, Unternehmen ja sogar ganze Staaten in ihren Leistungsprofilen nach fragwürdigen Qualitätskriterien einzustufen. Wie soll bitte ein Bewerber oder ein Kunde bei einer Firma anhand äußerst fragwürdiger Selbstdarstellung gestützt durch teurer Gefälligkeitsbegutachtung feststellen können, wie es im Unternehmen um Arbeitszufriedenheit, Kooperation zwischen Arbeitgeber/Arbeitnehmern, Betriebsklima in Teams etc. bestellt ist. Gibt es uns nicht langsam zu denken, dass wir mittlerweile mit psychologischen Manipulationsmethoden flächendeckend konfrontiert sind?

Donnerstag, 10. März 2016

Werte von Firmen aller Branchen die über Generationen sehr erfolgreich sind 

• Der Konkurrenz stets eine Nasenlänge voraus sein durch investieren von großen Teilen des erwirtschafteten Gewinnes in Kunden- und Trendforschungen. 
• Realisieren des schnellst möglichen Umsetzensdieser Trends und ausrichten der Firma darauf.
• Neue Wege werden parallel zu Bewährtem geöffnet.
• Das Vertrauen und den Vertrauensvorschuss der Kunden in das Unternehmen nie verlieren. 
• Es wird niemals am Service gespart und außerdem der Wert der Ware glaubwürdig vermittelt. So wird die Qualität der Ware und der Name der Firma in den Köpfen der Kunden verankert.
• Investitionen in die Zukunft durch Ausbildung von nachfolgenden jungen Fachkräften auf hohem Niveau in der Firma selbst um „knowhow“ auf kürzestem Weg gezielt weiter zu geben.Im Anschluss werden die Facharbeiter in der Firma gehalten.

In eigener Wöhrl Sache:
Ich habe Respekt vor jedem der im Blog seine Meinung äußert und nehme dies auf. Die die heute 12€ verdienen, damit zufrieden sind und ihre Loyalität zum Unternehmen so demonstrieren, sollten überlegen ob sie diese 12€ in Zukunft weiter verdienen werden, wenn die Grundlage des Erfolges der Firma auf Dauer entzogen wird, weil diese Werte vernachlässigt werden.

Freitag, 4. März 2016

Planlos - kopflos - ahnungslos ?

Welcher Plan steckt da dahinter?

Die momentane Devise der Unternehmensleitung bestimmt im Augenblick bei den Mitarbeitern/innen den Alltag bei Wöhrl & SinnLeffers und heißt: Die allgemeine "VERUNSICHERUNG ". Es gibt keinerlei konkrete Aussagen über die Planung, von den nun äusserst wichtigen, notwendigen und zukunftsorientierten Veränderungen für das Unternehmen. 
Dabei wäre es wichtiger denn je, dem Kind endlich einen Namen zu geben. Mit einem glaubwürdigen Plan die Beschäftigten bei Wöhrl & SinnLeffers abzuholen und mitzunehmen! 
Aber das Gegenteil ist der Fall. Dabei geht der letzte Funken Vertrauensvorschuss an die Firmenspitze komplett verloren. Ungewissheit, Angst und Schrecken über die Beschäftigten zu verbreiten ist ein unfaires Mittel in dem Spiel. Man würde mit Offenheit und Transparenz soviel mehr erreichen können. Oder steckt eventuell ein ganz anderer Plan dahinter? 
Man kann nur jedem Mitarbeiter immer wieder raten, nehmt Eure Mitbestimmungsrechte in Anspruch, gründet flächendeckend Betriebsräte!