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mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge rund um das Unternehmen Wöhrl transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Dienstag, 8. November 2016

Aktuelle Informationen aus der Gesamtbetriebsratssitzung vom 08.11.2016




Aufgrund der aktuellen Pressemitteilungen und Mitarbeiterinformationen der derzeitigen Unternehmensleitung möchten die Gesamtbetriebsräte der Rudolf Wöhrl, das Haus der Markenkleidung GmbH & Co. KG hier offen darüber informieren, dass die in den o. g. Unternehmensmitteilungen erwähnte Zusammenarbeit im Rahmen der aktuellen Insolvenzsituation mit den Betriebsratsgremien nicht stattfindet.
Die Arbeitnehmervertretungen werden weder rechtzeitig noch vollumfänglich informiert.
Die Betriebsratsgremien werden auch nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, beratend einbezogen.
Die Gesamtbetriebsräte weisen darauf hin, dass Ihre Arbeit durch nicht stattfindende Einbeziehung behindert wird und auch Zugang zu notwendigen Sachverstand in Form von Beratern und Rechtsanwälten erschwert wird. Die Gesamtbetriebsräte mahnen den Umgang des Arbeitgebers mit den Mitarbeitern scharf ab und fordern einen respektvollen Umgang und eine soziale Absicherung für die Beschäftigten ein.

Die Gesamtbetriebsräte der heutigen Sitzung fordern geschlossen den Arbeitgeber dazu auf, umgehend Verhandlungen mit der Wöhrl Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di aufzunehmen. Die aktuell gegebenen Arbeitnehmerinteressen sollen durch und mit der Tarifkommission verhandelt werden.

In den kommenden Wochen werden die Betriebsräte Betriebsversammlungen gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern abhalten.


Die Gesamtbetriebsräte der Nürnberger Häusergruppe
Augsburg
Bamberg
Bayreuth
Berlin
Dresden
Erlangen
Fürth
Ingolstadt
Nürnberg City
Nürnberg Langwasser
München OEZ
München PEP
Plauen

Kommentare:

  1. Jawohl, das ist doch mal eine geschlossene Forderung und Haltung des Gesamtbetriebsrat. Kann ich nur beführworten.
    Weiter so!!!!

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  2. Super, endlich bewegt sich etwas!

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  3. Klasse!!!!!!!
    Wir geben alles, nur nicht auf!!!!

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  4. so ein schwachsinn, nur Meinungsmache! Laßt Euch nicht von Verdi für deren eigene Ziele (Machtausbau und Mitgliederfang) benutzen!

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    1. Du glaubst wirklich, daß dreizehn Betriebsratsgremien schwachsinnig sind?
      Du glaubst wirklich ohne Verdi und der bereits eingesetzten Tarifkommission was erreichen zu können?
      Von was träumst du Nachts?
      Ich möchte es gar nicht wissen.

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    2. ne,glaube ich nicht. Ich glaube aber nicht das alle 13 Betriebsräte das genauso sehen und daher nicht gemeinsam!!!! in den Kampf ziehen. Das hätte die Verdi gern ;). Zum jetzigen Zeitpunkt eine Tarifkommission einzusetzen ist schwachsinnig. Das sollten auch die wissen, die nachts noch von großen Erfolgen träumen. Ich hoffe einfach, das es erst einmal eine Zukunft gibt!

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    3. Ganz deiner Meinung....

      auch wenn man bei jeglicher Kritik an Verdi&Co sofort beschimpft und attackiert wird...

      Soviel zum Thema Toleranz und sachlicher Auseinandersetzung...

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    4. Wenn du lesen kannst ist das ein Auszug von der letzten Gesamtbetriebsratssitzung wo sich alle Gremien einig waren und ich nehme mal an daß es nicht nur zum Spaß da steht. Wenn es eine Zukunft für den Fortbestand gibt, dann kann es auch nur Gemeinsam gehen!!
      Wer nicht kämpft hat sowieso schon verloren. Mit abwarten und stillhalten wird es keine Zukunft geben. Es muss jeder Einzelne was dafür tun!!!! Von alleine wird hier gar nichts passieren.

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    5. Machtausbau und Mitgliederfang- wenn man diese Worte benutzen will, dann bitteschön- sind halt negativ besetzte Worte. Treffen aber die Tatsachen. Mehr Einfluss auf Politik und Arbeitnehmer ist das Wichtigste überhaupt und stark ist man nur mit vielen Mitgliedern! Alles richtige und gute Ziele von Verdi! Genau das brauchen wir! Viele Mitglieder bei Wöhrl und überall anders! Nur als Gemeinschaft sind wir stark!

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  5. Ich finde es super, daß sich die Betriebsräte für uns einsetzten und alle an einem Strang ziehen. Hut ab, habe ich mir niemals vorstellen können. Ein großes Lob für euer zutun. Danke

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  6. Endlich ziehen die Betriebsräte an einem, und bestimmt am richtigen Strang!!! Großes Lob an alle und wer immer noch nicht kapiert, dass in der Insolvenz nur mit der Gewerkschaft was bewegt werden kann (wie es für andere Firmen schon längst völlig normal ist), der lebt anscheinend hinter dem Mond!

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  7. Ja, ihr seid klasse! Nach jahrlanger Verarsche wird endlich was für uns Mitarbeiter getan! Danke für euren Mut!

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  8. Bravo
    Diese Geschlossenheit hat Wirkung

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  9. An die, die es immer noch nicht kapiert haben: Ist euch schon mal aufgefallen, dass bei allen Firmen, die in der Krise stecken (bzw. steckten), die Gewerkschaft mit im Boot sitzt und es völlig normal und wichtig ist!? REWE, Tengelmann, Kaiser's, Grundig, Siemens, Karstadt usw....Die Liste könnte ewig lang ausgeführt werden. Warum sollte es eigentlich bei Woehrl anders (intern) ablaufen??? Hat man was zu verbergen? Und Mitarbeiter an Bord, die diesen Zirkus auch noch mitmachen???

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  10. Mal für alle, die es immer noch nicht kapiert haben: Wöhrl gibt es nicht mehr! Für den 1.12. ist die Insolvenz angemeldet! Die Wöhrlianer gibt es dann nicht mehr. Sondern wir sind dann alle Mitarbeiter eines Insolvenzverwalters, der Investoren oder Käufer sucht und dabei gleichzeitig restrukturiert- heißt Einsparungen macht. Wir müssen uns jetzt, gerade jetzt, absichern! Uns schützt nur ein Tarifvertrag- in der Insolvenz und dann bei einem neuen Besitzer!

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  11. Man hat das Gefühl dass hier nur noch eins wichtig ist, ein TARIFVERTRAG!? Dabei nützt der nichts, wenn es keinen Arbeitgeber mehr gibt und unsere ach so tollen Demonstranten die sich auf die Fahne schreiben nur an ihre KOllegen zu denken, tun zur Zeit ja alles, damit unser Unternehmen keine Zukunft hat! Also in meinem Namen sprecht ihr nicht und ich möchte das ihr euch mal ein bisschen zurück haltet, bis unser Unternehmen eine Zukunft hat, unter welchem Name auch immer(gerne auch mit Wöhrl)

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  12. Danke für diese wahren und klaren Worte !!!!
    Ich sehe es ganz genau so . Das scheint aber keiner von denen zu verstehen . Jetzt ist Zurückhaltung angesagt denn jetzt geht es darum Jobs zu retten .

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  13. Zurückhalten wird sich jetzt keiner mehr! Jetzt ist es wichtiger denn je tarifbindung zu fordern. Wer DAS nicht tut gefährdet die Arbeitsbedingungen von allen!
    Bitte, alle die jetzt so denken wie die beiden Kollegen in den beiden letzten Kommentaren, lasst euch aufklären, sprecht mit euren. Etriebsräten und lasst euch die Welt erklären! Mit Zurückhaltung in der Not/Krise verändert sich nichts zum Guten!

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  14. Ich kann auch die beiden Vorredner vom 14.11. nicht verstehen. Wenn man sich jetzt zurückhalten soll, wie soll sich was verändern? Haben die beiden Angst vor neuem? Wenn ja, dann sind sie im Handel an falscher Stelle! Handel heißt Wandel.
    Die beiden sollten sich mal die Frage stellen ob der jetzige Weg der richtige ist. Wäre es der richtige, dann würde man ja nicht alles so lange rauszögern und es wäre auch niemals soweit gekommen bis zur Insolvenz. Wenn so weitergemacht wird, wird sich niemals was ändern, die gleichen Fehler immer wieder gemacht und alle gehen hops. Seit froh das für alle gekämpft wird und nörgelt nicht herum. Was macht Ihr denn, sollte aus irgendeinem Grund ( Einsparungen ) euer so heißgeliebter Leistungslohn abgeschafft werden. Dann möchte ich euch sehen, wie Ihr mit 12 Euro/ Stunde zurechtkommt. Und keine Frage, das wird kommen!!!

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    1. Wo bekommt man im Handel 12€ Stundenlohn in Vollzeit?

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    2. 12,- ist echt mächtig wenig und auch noch ohne Sonderzahlungen!

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    3. 12€ zahlt Wöhrl jedem als höchstes Gehalt im Verkauf. Der Tarif liegt um ein vielfaches darüber. Denkt einfach mal nach! Ohne Provision 12€/Std. Und davon wollt Ihr dann leben? Dann lieber Tarif. Wisst Ihr auch das sich davon dann auch das Arbeitslosengeld berechnet und natürlich hättet Ihr dann auch mehr im Alter ( Rente ). Desweiteren wären auch mal die Überstunden die so mancher ableistet, natürlich ohne Zuschlag geschweige denn Bezahlung bei Vollzeit, endlich mal abgesichert. Ihr müsst mal aufwachen!!!
      Auf was haben die Beschäftigten bei Wöhrl alles schon verzichtet?
      1. Tariflohn da Arbeitgeber ohne Tarifbindung. Und das schon seit fast 16 Jahren.
      2. Urlaubsgeld
      3. Weihnachtsgeld
      4. Überstundenzuschläge
      und so weiter und so fort
      Da meint Ihr ohne Tarif lässt sich das Unternehmen retten???
      Hat in den letzten 16 Jahren ja so toll funktioniert???
      Mitarbeiter mussten gehen, die anderen dafür mehr arbeiten weil keiner ersetzt wurde.
      Und jetzt dann ab Dezember die reguläre Insolvenz. Diese auch noch in Eigenregie!
      Wie sollen denn diese Herren das Unternehmen retten? Meint Ihr wirklich das Euer Arbeitsplatz in Zukunft noch, wenn überhaupt, zu diesen Bedingungen wie zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Leistungslohn besteht. Wenn ja, dann habt Ihr aber in den Besprechungen nicht aufgepasst. Nicht umsonst werden immer die hohen Personalkosten angesprochen. Es wird bald kommen. Der Leistungslohn wird gekappt und dann schaut Ihr blöd aus eurer Wäsche.

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    4. Ich muss schon seit Jahren mit 12€ Stundenlohn auskommen. Man schlägt sich über die Runden. Aber bei manchen Mitarbeitern, wie Verkäufern kann ich mir das gar nicht vorstellen, das diese damit umgehen können. Wäre die Bezahlung gerechter, hätten wir auch nicht so viele Wenigverdiener. Und deswegen bin ich nach wie vor für Tarif!!!egal in welcher Form!

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  15. Was wollt Ihr eigentlich mit Eurer Tarifbindung? Die Firma befindet sich in der Insolvenz !!! Haltet endlich mal den Ball flach . In der Phase so eine Unruhe in die Firma bringen ist für jeden eventuellen Investor tödlich.
    Verdi will eine Betriebsversammlung in den Häusern wärend der Geschäftszeit machen? Wie bescheuert ist das denn ? Ihr gehört echt verboten und glaubt mir , Ihr werdet nicht in jedem Haus so empfangen wie Ihr das gern hättet. Meine Trillerpfeife liegt bereit. Ihr macht es ja vor und stellt Euch vor die Häuser und Pfeift. Dann werde ich das in der Kantine auch tun und ich werde nicht der einzige sein :-) Ihr Pfeifen !!!

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    1. Du hast echt keinen Plan, oder? Unser Betriebsrat hält die Betriebsversammlung und die muss nach Gesetz während der Arbeitszeit sein. Und gerade jetzt ist es wichtig so viele Kollegen zu erreichen wie möglich! Wenn du Glück hast ist auch einer von Verdi dabei! Und anstatt zu pfeifen solltest du zuhören, denn du hast wohl immer noch nicht kapiert das uns nur eine Beschäftigungssicherung hilft!

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  16. Solange sich in manchen häusern gewisse verkäufer dumm und dämlich verdienen wird es da wohl keinen betriebsrat geben.

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  17. Hat man nun einen Investor gefunden.oder ist das alles nur ein grosser bluff?
    Was wenn keiner gefunden wurde?
    Was passiert dann mit den häusern die nicht unter dem schutzschirm sind.
    Wann findet mal einen Betriebsversammlung statt auch wenn kein betriebsrat in dem haus ist?

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    1. Investor hin oder her, das ändert ja nichts an der Insolvenzsituation. Durch die insolvenz müssen wir erst mal alle durch. Schutzschirm ist nur ein anderes Wort für Insolvenz. Wöhrl ist seit September in der Insolvenz. Betriebsversammlungen gibt es keine ohne Betriebsrat! Ihr solltet dringend einen gründen.

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    2. Betriebsrat gründen? KEINE CHANCE

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  18. Die sich am meisten aufregen und gegen Verdi reden, sind doch eh nicht in der Gewerkschaft. Zahlen also NICHTS!!!! Halten wohl fleißig den Geldbeutel MIT auf, wenn die ZAHLENDEN etwas erreicht haben!!!!!! Sagen dann nicht: Verdi ist Mist, das Geld nehmen wir nicht!!!!!

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    1. Tach Ihr Verdi-BR´s. Wir haben Gott sei dank keinen Betriebsrat der sich dafür stark machen kann, dass sehr viele Mitarbeiter unseres Hauses mit dem angestrebten Tarif weniger als jetzt verdienen! Von uns zahlt niemand Beitrag, keiner will das Ihr was erreicht und schon gar keiner hält den Geldbeutel auf wenn Ihr damit ansatzweise durchkommt. Aber macht ruhig weiter so und lasst Euch von Verdi beeinflussen... Vll haltet Ihr dann den Geldbeutel auf weil Ihr ne Provision für Mitgliedergewinnung bekommt. Würde mich nicht wundern...

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    2. In welcher Filiale arbeitet ihr? Müssen wir wissen, damit wir euch bei Beschäftigungs- und Standortsicherung raus lassen. Interessenausgleich und Sozialplan gibt's ja eh nur mit BR. Mal sehen, ob ihr die Hosen jetzt runter lasst?

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    3. So weit ich weiß ist unser Haus hochproduktiv und niemanden sollte daran gelegen sein ein solches Haus zu schließen :-) Also geht's auch ohne BR... Sollte als Hinweis reichen. Hosen sind unten.

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    4. Ohje, bist du schlicht unterwegs! Produktiv hin oder her, die Firma ist insolvent. Das Gehalt hat die letzten drei Monate die Agentur für Arbeit gezahlt! Und jetzt wird verwertet, wie auch immer das geschieht. Ob das ein produktives "Wöhrl Haus " war oder nicht, ist erstmal wurst.

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    5. Also erstens, mein Gehalt kam von Wöhrl. ist nur eine Feststellung zu deiner Behauptung. verwertet wird in erster Linie, wenn ein Regelinsolvenzverfahren angestrebt wird. Ist es Gott sei Dank nicht. Ver.di hält dies übrigens für angebracht... Soviel zum Thema Arbeitsplatzsicherung ;-)
      Und selbst wenn verwertet wird, unsere Hütte ist für jeden Interessenten als Betriebsübergang bzw. Betriebsübernahme interessant, die Konditionen in diesen verfahren sollten dir bekannt sein.
      Und nochmal, die Entscheidung ist gefallen. es ist Vergangenheit. Wir sollten uns sexy für einen Investor präsentieren, ansonsten gehen für viele Häuser die Lichter aus. Und dieser ganze Aktionismus trägt dazu nicht bei. Das sollte euch doch klar sein. Wenn deine Hütte dichtmacht, dann geh mal los und finde was zu den Konditionen wie Wöhrl sie zahlt. den Mindestlohn solltest du ja kennen... Und ich zieh mal den 50/50 Joker: Du bist genauso Mitglied in dieser achso Arbeitnehmerfreundlichen Gewerkschaft. Anders ist dein Gesülze nicht zu verstehen...

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    6. Wenn Wöhrl dein Gehalt gezahlt hat, dann gehörst du nicht zu den Konzernteilen der Insolvenz! Die Betroffenen Filialen und die Zentralverwaltung haben ihr Geld von der Agentur für Arbeit bekommen, und ein gerichtlich bestellter sachverwalter ist sogar angehalten das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen.

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    7. Als Ganzes... Ist doch super. Somit steigen die Chancen doch als Unternehmen weiter zu bestehen, nur mit einem anderen Eigentümer als bisher. Hier wird immer von Zerschlagung und Abwicklung gesprochen... Liegt vll an der unterschiedlichen Interpretation, welche 1%-Beitragszahler und der Rest der MA haben. Wir werden sehen.

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  19. Bei dieser Art von Kommentar stelle ich mir echt die Frage:

    "Was hat denn Verdi und der Betriebsrat in der Vergangenheit für die Mitarbeiter dieses Unternehmen getan oder besser erreicht?"

    Aus meiner Sicht: "Nichts!"

    Und genau das ist der Grund, warum ich mir den Gewerkschaftsbeitrag von 1% meines Bruttogehaltes erspare.

    Achso und für alle Idealisten dieses Bloogs einfach mal googln, was beispielsweise der Verdi- Vorsitzende so verdient....

    Fazit: Eure Beiträge sind wirklich gut angelegt :-)


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    1. Vielleicht solltest du dich mal mit den Tatsachen auseinander setzen, bevor du so einen blödsinn postest! Es gibt einige gute Betriebsräte in den Filialen, die viel gutes für ihre Kollegen erreicht haben, mit und ohne Verdi. Der Gesamtbetriebsrat ist immer noch extrem schlecht und schadete bisher den wöhrlianern mehr als er ihnen nutzt. Verdi haben die bisher nur blockiert und nicht um Hilfe gebeten. Da ist die Mehrheit Verdi feindlich. Leider sparen sich viele Mitarbeiter, wie du, die 1% Beitrag - warum sollte Verdi also was tun? Gewerkschaft ist Hilfe zur Selbsthilfe und kein Problemlöser!
      Das der Verdi Vorstand das verdient was er verdient, ist viel zu wenig, wenn ich das mit den Manager aus der Wirtschaft vergleiche oder mit unseren Politikern, die durch unsere Steuern gezahlt werden. Politische, wirtschaftliche und soziale Arbeitnehmervertretung sollte uns wirklich doch noch viel mehr wert sein. Ich denke, du interessierst dich nicht wirklich für Politik und engagiertest dich auch nicht für andere, oder?

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  20. Sporthaus in Nürnberg wird abgerissen! Was passiert mit den Mitarbeitern?

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  21. Tja, wem soll man hier glauben... Ver.di?!

    Pressemitteilung
    WÖHRL weist die Vorwürfe von ver.di als haltlos zurück
    Nürnberg, 30. November 2016 – Der Vorstand der Rudolf Wöhrl AG nimmt zu den heutigen Protestaktionen und den in den vergangenen Wochen wiederholt erhobenen Vorwürfen der Gewerkschaft ver.di wie folgt Stellung:
    1. Behauptung: Mitarbeiter und Betriebsrat werden nicht über die Sanierung von WÖHRL informiert.

    Richtigstellung: Alle Arbeitnehmergremien – örtliche Betriebsräte einzelner WÖHRL-Häuser, der Gesamtbetriebsrat, der Konzernbetriebsrat sowie der Wirtschaftsausschuss der Betriebsräte – wurden und werden regelmäßig, rechtzeitig und umfassend vom Vorstand über die Fortschritte der Sanierung und anstehende Restrukturierungsmaßnahmen informiert.
    Betriebsratsmitglieder sind zudem Mitglieder in den Gläubigerausschüssen bei der Rudolf Wöhrl AG und deren Tochtergesellschaft Rudolf Wöhrl, das Haus der Markenkleidung GmbH & Co. KG, und dadurch in alle wesentlichen Entscheidungen in den Insolvenzverfahren dieser Gesellschaften vollumfänglich eingebunden.
    Zudem hat der Vorstand seit Beginn der Sanierung Anfang September mehrere Mitarbeiterversammlungen veranstaltet und ausführliche Informationsschreiben versendet, zuletzt am 28. November. Auch ein Helpdesk wurde eingerichtet, um jederzeit individuelle Mitarbeiteranliegen zu klären.
    2. Behauptung: Das bisherige Restrukturierungskonzept beschränkt sich auf einen Personalabbau in den WÖHRL-Häusern sowie in der Zentralverwaltung und ist insgesamt „inhaltsarm“.

    Richtigstellung: Der Vorstand hat den Arbeitnehmervertretungen und auch der Gewerkschaft ver.di in persönlichen Gesprächen ausführlich erläutert, dass das Restrukturierungskonzept einen umfangreichen Maßnahmenkatalog mit insgesamt 15 Punkten umfasst. Dabei handelt es sich sowohl um Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung als auch um Maßnahmen zur Verbesserung des operativen Geschäfts der Modehäuser.
    Der Katalog sieht unter anderem die Reduzierung der Mietkosten der Filialen und der Zentrale, Einsparungen bei der Logistik und bei der IT, den Ausbau des Multichannel-Vertriebs, umfangreiche Investitionen in die Attraktivität der Modehäuser und die Veränderung der Modesortimente vor. Bei allen Maßnahmen sollen nachhaltige Effekte zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens erzielt werden. Nur so können Standorte und Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.
    Ausdrücklich nicht geplant ist dagegen ein (bei Restrukturierungen dieser Art durchaus üblicher!) Sanierungsbeitrag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form des Verzichts auf Lohn- und Gehaltsbestandsteile.
    Dr. Christian Gerloff, Restrukturierungsvorstand der Rudolf Wöhrl AG: „Die haltlosen Behauptungen von ver.di werden nicht richtiger, je öfter sie vorgetragen werden. Alle Beteiligten sollten wissen, wie sie am besten ihrer Verantwortung gerecht werden, um WÖHRL wieder eine Perspektive zu eröffnen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun dies, indem sie weiterhin mit Herzblut und Engagement bei der Sache sind, gerade in dem für den Modehandel so wichtigen Weihnachtsgeschäft. Die fortgesetzten Proteste und sehr pauschalen Vorwürfe von ver.di, ohne auch nur selbst einen einzigen konstruktiven Vorschlag einzubringen, sind allerdings nicht dazu geeignet, WÖHRL auf seinem Weg zu unterstützen. Sie dienen vielmehr der Profilierung einer Gewerkschaft auf Kosten des Unternehmens."

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    1. Wie sollte bei dieser Restrukturierung auch ein Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter durch Verzicht von Lohn- und Gehaltsbestandteilen vonstatten gehen? Noch weniger als Untertarifliche Bezahlung ( abgesehen von der Minderheit die mit Provision darüber liegt)geht ja wohl kaum. Also ich würde, wenn ich hätte, schon auf Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes verzichten. Allerdings nur wenn alles in einem ordentlichen Sanierungstarifvertrag geregelt wäre.

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